Am 22.12.1967 erblickte ich in Augsburg nicht nur das Licht der Welt, sondern kurz darauf auch zwei Personen, die sich Vater (Herbert) und Mutter (Erika) schimpften. Diese entführten mich für mein erstes Lebensjahr nach Diedorf bei Augsburg. Und obwohl wir uns bald sehr gut kennenlernen sollten, nahmen sie mich schließlich auch mit nach Fürstenfeldbruck, als es meinen Vater aus beruflichen Gründen näher Richtung München zog. Dort wurde unsere kleine Welt bald durch einen weiteren kleinen Quälgeist namens (Schwester) Sabine komplettiert und kompliziert.

 
Die Schule schaffte mich, und ich dieselbe - auch wenn sich die 13 Jahre ganz schön zogen. Ob's viel brachte, manchmal könnte man zweifeln. Immerhin war der Einstieg in die Brucker Junge Presse und beim TuS FFB Volleyball prägend für mich.

Nachdem ich Deutschland mit dem Fahrrad durchquert hatte, ließ ich ein Architekturstudium folgen, das aber dann doch nicht so ganz das Wahre war. In Ermangelung einer echten Alternative blieb ich bis zum ersten Teil des Hauptdiploms. Was bleibt sind die wunderbaren Erfahrungen aus den zahlreichen Exkursionen (Italien, Schweiz, Frankreich und Deutschland) und die Liebe zum Gestalten, Zeichnen und zur Grafik. Erste Aufträge des Bayerischen Volleyballverbandes und verschiedener Vereine eröffneten schließlich eine Alternative als Grafiker. Trotz kleinerer Folgeaufträge wurde aber (noch) nicht mehr als ein Hobby daraus. Aber was nicht war, mußte ja noch lange nicht so bleiben. Zumindest arbeitete ich einige Jahre in der digitalen Abteilung eines Fotogroßlabors (Scannen - Bildbearbeitung - Layout -  Drucken).

Eine Weile versuchte ich mich nun nebenberuflich-freiberuflich in Airbrush, Grafik und Webdesign. Doch der Einstieg war sehr schwer und solange das aber zum Leben nicht reichte, arbeitete ich zur Sicherheit halbtags in einem Baumarkt. Das konnte aber nur eine vorübergehende Lösung sein. Deshalb nahm ich natürlich gerne ein Angebot des Mannes meiner Cousine an und fing als Programmierer für Bediener-Oberflächen und Web-Applikationen bei seiner Firma für Kommunikations- und Datensysteme an.

Der nächste Schritt war dann Ende 2002 der Umzug nach Augsburg - 'back to the roots' sozusagen. Dort habe ich auch endlich ein vernünftiges Arbeitszimmer einrichten können, um bald vielleicht auch wieder mehr Airbrush-Arbeiten anfertigen zu können.
 
Nach dem Verlust des Arbeitsplatzes Ende 2003 schlug ich mich nun wieder als Webdesigner, Grafiker und Web-Programmierer durch. Um aber eine gewise Grundsicherung zu haben, arbeitete ich seit Herbst 2006 halbtags in einem Fotogroßhandel in Etterschlag im Lager und betreue dort die beiden Online-Shops. Seit Sommer 2008 war ich dann vormittags auch noch in der IT-Abteilung der Klinik Windach beschäftigt. Dort bin ich seit Januar 2011 ganztags angestellt.

Einem schweren Sportunfall im Juli 2011 verdankte ich dann eine 8-monatige Arbeitsunfähigkeit und schließlich die Einsicht, dass mit Volleyball und Nebenjobs Schluß ist - die Gesundheit geht vor unnötigem Stress. Seitdem ist Schluß mit dem Vereinssport. Stattdessen habe ich mich im Januar 2013 den Naturfotografen des Naturwissenschaftlichen Vereins Schwaben angeschlossen.